Anwenderbetreuung (Support)

Grundsätzlich erhält jeder Programmanwender auf seine schriftlichen, fernmündlichen, mit Fax
oder eMail zum Programm gestellten Anfragen zur aktuellen Programmversion umgehend
Antwort. Doch bevor er andere fragt, sollte er im Programm selbst die Antwort suchen. Der
Kontext (am unteren Rand) und das Betätigen der [F1]-Taste helfen sehr oft weiter!
Dieser Support ist insbesondere für den Einsteiger sehr wichtig, weil die individuell einstellbaren
Programmanwendungen weder in der Online-Hilfe noch in Handbüchern erschöpfend beschrieben
werden können. In diesen Hilfen können nur allgemein wichtige Fragen beantwortet werden.
In den Handbüchern wird anhand eines Beispiels die Dateneingabe und -ausgabe Schritt für
Schritt erklärt, um dem Einsteiger einen sicheren Leitfaden zu geben. Der Text wird von
Bildschirmdarstellungen ergänzt. Die Bücher sind somit als Bilderbücher angelegt worden, weil
am besten gelernt und begriffen wird, wenn die erklärten Schritte optisch (anhand identischer
Abbildungen) kontrolliert werden können.
Hinweise, Fragen und Fehlermeldungen zu älteren GENprofi GPFAM Programmversionen können
jedoch nur allgemein beantwortet werden.

Häufig gestellte Fragen zur GENprofi GPFAM-Anwendung (FAQs)
Folgende Fragen (Probleme) werden beantwortet (behandelt):

01 GENprofi unter Windows 95 / 98 / ME / NT und OS/2
02 Direkter Ausdruck mit GDI-Druckern (Windows-Druckern) nicht möglich
03 GEDCOM-Datei erstellen
04 Test der auf Sicherungs-Diskette komprimierten Dateien
05 Unvollständige Ausdrucke
06 Externen Text in Sachgebiet übernehmen
07 Schriftgröße einstellen
08 Forschungsbereiche zusammenfassen
09 GENprofi GP3.4 auf langsamen Rechnern
10 Daten auf andere Rechner übertragen
11 Daten umbuchen in anderen Forschungsbereich
12 Begriffe im Sachgebiet umbuchen
13 Personenverknüpfung auf dem Bildschirm darstellen
14 Anzeige von Bemerkungen, Quellen und Hinweisen bei Sachgebieten
15 Struckturfehler Datenbank
16 Lizenzeingabe nicht möglich
17 Datensicherung großer Bestände
18 Ausdruck von Personen- und Familienlisten
19 Daten mit anderen GENprofi Anwendern austauschen
20 Liste aller männlichen Nachfahren erstellen

01.1 Beschreibung:
Ich habe mir einen neuen Rechner gekauft. Alle Windows-Programme laufen einwandfrei. Nur
GENprofi GPFAM gibt mir eine Fehlermeldung.
Problem:
GENprofi GPFAM (DOS) benötigt wegen seiner detaillierten, effizienten Datenverwaltung (in
vielen Dateien) zur Programmausführung einen dementsprechend großen Platz im unteren
Bereich des konventionellen Arbeitsspeichers. Bedingt durch die Vielzahl der Dateien muss
außerdem die Anzahl der zu öffnenden Dateien heraufgesetzt werden, damit keine
Verschachtelungsprobleme auftreten.
Lösung: Optimierung des Rechners
  A. mit dem Beriebssystem Windows 95/98:
Die Max. Größe für ausführbares Programm sollte 590 KByte oder größer sein. Zu prüfen
(unter Windows 95/98) mit Start - Ausführen - mem /c - OK.
Einstellvorschlag (Windows 95/98) zum Vergrößern des konventionellen Speichers:
autoexec.bat:
     lh keyb gr,,c:\windows\command\keyboard.sys
config.sys:
     device=c:\windows\himem.sys /testmem:off
      device=c:\windows\emm386.exe noems novcpi
      dos=high,umb
      files=120
      country=049,437,c:\windows\command\country.sys
Ändern der vorst. Dateien mit: Start - Ausführen - sysedit - OK - Änderungen vornehmen (ggf.
andere Befehlszeilen mit rem ausschalten) und speichern.
  B. mit dem Betriebssystem Windows ME:
Es werden die Einstellungen in der config.sys nicht analysiert, sodass die Einstellung der files
unwirksam bleibt. Anstelle der Einstellung files wird die Einstellung PerVMFiles verwendet. Sie
wird aktiviert, indem der Datei system.ini (die im Verzeichnis WINDOWS steht) im Abschnitt
[386Enh] folgende Zeile hinzugefügt wird: PerVMFiles=120 (siehe auch folgende FAQ).
Außerdem muss die Codepage auf 437 eingestellt werden: Start - Ausführen - msconfig - OK -
International - MS-DOS-Codepage 437 - OK - Rechner neu starten.
  C. mit dem Betriebssystem Windows NT:
Das Heraufsetzen der files wird in der Datei config.nt mit dem Windows NT-Explorer unter
Winnt\system32\ durchgeführt: config.nt suchen und mit Doppelklick öffnen, letze Zeile auf
files=120 setzen und über Datei speichern.
  D. mit dem Betriebssystem OS/2:
In der autoexec. bat muss folgende Zeile eingefügt werden:
      SET GP_NFC=JA
Damit wird der FileCheck von GENprofi ausgeschaltet.
WICHTIG: JA in GROSS, VOR und HINTER dem Gleichheitszeichen KEINE Leerzeichen !!!
Bildschirm einstellen:
GENprofi-Icon mit rechter Maustaste anklicken - Eigenschaften wählen, in Fenster
Eigenschaften von GENprofi: Reiter Programm anklicken und Beim Beenden schließen anklicken
- Schriftart anklicken und 9 X 16 wählen. Bildschirm wählen und Fenster anklicken. Rechner neu
starten.

01.2 Beschreibung:
GENprofi GPFAM läuft nicht unter Windows ME. Es kommt die Fehlermeldung GPFAM
Systemfehler. Nach Ändern der config.sys stellt der Rechner automatisch den alten Zustand
wieder her!
Problem:
Microsoft Windows Millennium Edition (Windows ME) analysiert die Datei config.sys nicht.
Deshalb werden Einstellungen, die von MS-DOS-basierenden Programmen verwendet werden,
nicht in der config.sys vorgenommen. Zu diesen Einstellungen zählt auch der Wert files, der die
Anzahl von Dateihandels in einer Anwendungs-JFT (Jop File Table = Tabelle gleichzeitig
geöffneter Dateien) festlegt.
Lösung:
Siehe Optimierung des Rechners: 01.1 B. mit dem Betriebssystem ME

01.3 Beschreibung:
Die Nachricht, dass es in Zukunft keine GENprofi GPFAM Windows-Version geben wird, macht
mich nachdenklich. Es wird in Zukunft wohl kein DOS in Betriebssystemen geben (unter
Windows ME läuft es schon nicht mehr).
Könnte in drei Jahren der Fall eintreten, dass ich entweder ein altes Betriebssystem benutzen
oder mich von GENprofi GPFAM trennen muss?
Lösung:
1. Es gibt das Windows-Programm GENprofi-Stammbaum, das laufend erweitert und die
Nachfolge von GENprofi GPFAM antreten wird. Es wird und kann natürlich nicht ganauso
arbeiten wie GENprofi GPFAM. Es wird aber künftig alle GENprofi GPFAM-Daten übernehmen
können. Die Stärke von GENprofi-Stammbaum liegt im grafischen Bereich. Somit wird das
textorientierte GENprofi GPFAM für viele Anwender weiterhin attraktiv bleiben, wenn
genealogische Daten individull zusammengestellt und veröffentlicht werden sollen (z.B.
Ortsfamilienbücher), denn GENprofi GPFAM läuft einwandfrei unter allen Windows-Versionen im
sog. Windows-Fenster.
2. GENprofi GPFAM läuft im (Windows-Fenster) auch unter dem Betriebssystem Windows ME!
Windows ME stellt automatisch alle veränderten Daten wieder her, somit auch z.B. die für
GENprofi GPFAM optimierte Datei config.sys. Die system.ini muss lediglich ergänzt werden (siehe
01.1 B.).
3. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird auch künftig ein DOS-Programm (wie
GENprofi GPFAM) im Windows-Fenster laufen! Es wird immer Mittel und Wege geben, denn DOS
bildet die Grundlage für Windows. Das wird jedoch von Bill Gates verschwiegen.

02.1 Beschreibung:
Ich habe mir einen neuen Drucker gekauft. Dieser druckt mir von fast allen Programmen sehr
gute Farbbilder und Texte, nur bei GENprofi rührt er sich nicht.
Problem:
Unter DOS muss jeder Drucker einen Prozessor (wie der Rechner selbst) haben, um die
Dateninformationen des Rechners für den Druck aufzubereiten. Unter Windows kann die
Druckaufbereitung von Windows übernommen werden. Darum haben viele Druckerhersteller
dieses Bauteil nicht mehr verwendet, um Kosten zu sparen. Dies sind die sog. GDI-Drucker
(Windows-Drucker). Diese Feinheit wird vom Hersteller und Verkäufer verschwiegen, steht aber
kleingedruckt auf dem Transportkarton: z.B für DOS, Windows geeignet. Die meisten
Tintenstrahl-Farbdrucker sind jedoch nur windowsfähig.
Lösung:
Wer nun mit einen Windows-Drucker GENprofi GPFAM-Ausdrucke erstellen will, muss einen
kleinen Umweg über eine RTF-Datei gehen und den Druck z.B. von WinWord durchführen:
In GENprofi GPFAM im Ausgabemodul (nach Wahl der gewünschten Ausgabevarianten) wird
1. bei der Ausgabedefinition über Taste [F2] die Definition R - RTF Ausgabe und
2. unter Optionen über Taste [F2] das Ausgabeziel ? - Druck in eine Datei gewählt.
Im weiteren Verlauf wird eine Datei (z.B. GPFAM.RTF) im Verzeichnis GP erstellt, die von
WinWord geöffnet und gedruckt werden kann. Es kann auch eine WordPerfect-Datei mit der
Definition W - WordPerfect Ausgabe erstellt werden, die von allen gängigen
Textverarbeitungsprogrammen konvertiert werden kann.

02.2 Beschreibung:
Wie Können Graphiken beim Ausdruck nach WinWord oder WordPerfect übertragen werden?
Problem:
GENprofi verwaltet nur den Pfad zu den Graphiken.
Lösung:
Es gibt leider keine einfache Lösung. Die Graphiken müssen manuell eingebunden werden.

03.1 Beschreibung:
Wie erstelle ich eine GEDCOM-Datei in GENprofi GPFAM für GENprofi-Stammbaum?
Lösung:
Es gibt mehrere Möglichkeiten zum Erstellen einer GEDCOM-Datei, wobei die Variante GP -
Sonderausgabefunktionen - Graphische Nachfahrentafel (bedingt durch die separate Installation
des eigenständigen GENprofi-Stammbaum) unwirksam wurde:
A. GP - Erweiterungen - Export GEDCOM für PAF 2.2 - in der Eingabemaske sind die entspr.
Einstellungen vorzunehmen (insbesondere im Feld Datenverzeichnis ist darauf achten, dass als
Pfad z.B. C:\GP\Daten\ und bei Familiendaten ausschließen N eingegeben wird. Die
GEDCOM-Datei wird nur auf Diskette ausgegeben.
B. GP - Erweiterungen - GENprofi Export - Auswertungen - einfacher GEDCOM Export -
Exportauswahl (z.B. Gesamter Datenbestand). Die Daten werden zusammengestellt und in einer
GEDCOM-Datei export.ged im Verzeichnis GP gespeichert.
C. Wenn die Exportdefinitionen von Robert Meyer (die auf jeder CD mitgeliefert werden) in GP
installiert wurden:
GP - Erweiterungen - GENprofi Export - Auswertungen - umfangreicher GEDCOM Export -
Exportauswahl (z.B. Gesamter Datenbestand). Die Daten werden zusammengestellt und in einer
GEDCOM-Datei export.ged im Verzeichnis GP\EXPORT\GEDCOM gespeichert. Alle bei GP
eingebundenen Graphiken werden in das gleiche Verzeichnis übernommen.
Nach Schließen von GENprofi GPFAM und Öffnen von GENprofi-Stammbaum: Datei - Öffnen -
Suchen in: (Pfad zu der erstellten GEDCOM-Datei einstellen) und Datei (mit dem grünen
Bäumchen gekennzeichnet) öffnen.

03.2 Beschreibung:
Wie erstelle ich eine GEDCOM-Datei für eine Stammfolge inkl. aller in Relation stehenden
Verwandten?
Lösung:
A. GEDCOM-Datei für Ahnen:
Verwaltung - Personen - Suche (des Probanden) - Datei - Export Ahnen - Anzahl der
Generationen - Familien und Personen - ZO
Nach der Zusammenstellung in ZO: Hauptmenü - Erweiterungen - Export GEDCOM für PAF 2.2 -
Forschungsbereich ZO
B. GEDCOM-Datei für Nachfahren:
Verwaltung - Personen - Suche (des Probanden) - Datei - Export Nachfahren - Anzahl der
Generationen - Familien und Personen - ZO
Nach der Zusammenstellung in ZO: Hauptmenü - Erweiterungen - Export GEDCOM für PAF 2.2 -
Forschungsbereich ZO
C. GEDCOM-Datei für Namen, Vornamen, Berufe, Sachgebiete, Standardsuche:
Zusammenstellen einer Datenbasis über Suchfunktion (jedoch nicht mit Suche 1/2/3). Wenn
Treffer angezeigt werden - Taste [F10] - Export - Familien und Personen - ZO
Nach der Zusammenstellung in ZO: Hauptmenü - Erweiterungen - Export GEDCOM für PAF 2.2 -
Forschungsbereich ZO
D. GEDCOM-Datei für alle Personen, die z.B. aus Hamburg, Berlin und München kommen:
a. Für jeden Ort eine GEDCOM-Datei erstellen. Dann haben Sie ggf. gleiche Personen in allen
drei Dateien.
b. Verwaltung - Personen - Standardsuche - Hamburg - Personen zusammenstellen - F10 - alle
Personen merken
Verwaltung - Personen - Standardsuche - Berlin - Personen zusammenstellen - F10 - alle
Personen merken
Verwaltung - Personen - Standardsuche - München - Personen zusammenstellen - F10 - alle
Personen merken
Info - gemerkte Personen - F10 - Export der selektierten Personen - Familen und Personen -
Suchbegriff 2 - ZO
Nach der Zusammenstellung in ZO: Hauptmenü - Erweiterungen - Export GEDCOM für PAF 2.2 -
Forschungsbereich ZO

04.1 Beschreibung:
Wie prüfe ich meine Datensicherung auf der Diskette?
Problem:
Die aus GENprofi GPFAM (über Datei - Datensicherung - Datensicherung des aktuellen
Forschungsbereichs) erstellte Datensicherung wird standardmäßig (mit dem Programm LHA
komprimiert) auf einer Diskette im Laufwerk A: gespeichert. Der gepackten Datei kann man
nicht ansehen, ob die Einzeldateien aus GENprofi GPFAM einwandfrei gesichert wurden.
Lösung:
Aus GENprofi GPFAM - Datei - Betriebssystem - (wenn GP im Laufwerk C: installiert und
Forschungsbereich AB gesichert wurde) C:\GP>lha t a:gpfam_ab.lzh - OK.
Es folgt der Test: Testing archive : a:GPFAM_AB.LZH mit dem Testergebnis der einzelnen
Dateien, z.B.
TEST OK  ORT__AB.DBF  oooooooooo
TEST OK  REG__AB.DBF  oooooooooooooooooooooooo
usw.
Das OK gibt die Gewissheit, dass die Daten einwandfrei gesichert wurden.
Mit C:\GP>exit wird der Testvorgang beendet.

05.1 Beschreibung:
Eingebundene Graphiken werden gesondert auf dem Folgeblatt ausgedruckt.
Problem:
Falsche Druckereinstellung
Lösung:
Start - Einstellungen - Drucker - (rechte Maustaste) Druckersymbol - Eigenschaften - Details
öffnen - Anschlusseinstellung öffnen - DOS-Druckauftrag zwischenspeichern deaktivieren - OK.

05.2 Beschreibung:
Was bedeutet Seitenvorschub bei Tafeldruck in der Ausgabedefinition der Ahnentafel?
Lösung:
Ist die Ahnentafel länger als die Druckseite, so wird die Tafel auf der Folgeseite fortgesetzt. Die
meisten Drucker (Tintenstrahl- und Laserdrucker) bauen die Seite vor dem Druck vollständig im
Druckerspeicher auf. Wenn die letzte Seite nicht voll wird, wartet der Drucker auf weitere
Daten. Zum Ausdruck muss also ein Seitenvorschub gesendet werden.

05.3 Beschreibung:
Was bedeutet Zeilenabstand erzwingen in der Ausgabedefinition der Ahnentafel?
Lösung:
Der Zeilenabstand wird normalerweise vom Programm aufgrund der Schriftgröße automatisch
gewählt. Nun kann es aber sein, dass die Zeilen enger oder weiter auseinander gedruckt werden
sollen. Dann muss ein entsprechender Zeilenabstand erzwungen werden.

06.1 Beschreibung:
Wie kann ich externen Text in Bemerkungen bzw. Quellentext eines Sachgebietes übernehmen?
Lösung:
1. externen Text übernehmen:
Text (bis 20 000 Zeichen) markieren und in die Windows-Zwischenablage kopieren. GENprofi
GPFAM aufrufen - Sachgebiet - Bemerkungen bzw. Quellentext - Systemmenü des
Window-Fensters (oben links in der Ecke) - Bearbeiten - Einfügen.
2. externe Datei einbinden:
Im Bemerkungs- bzw. Quellentextfeld von GENprofi GPFAM zu Beginn einen Punkt eingeben.
Dann sucht das Programm nach der Datei, die (mit Pfad) hinter dem Punkt eingegeben wird.

07.1 Beschreibung:
Wo kann ich die zu druckende Schriftgröße einstellen?
Problem:
Das Programm ermittelt automatisch die zu druckende Schriftgröße über die Anzahl zu
druckender Zeichen pro Zeile.
Lösung:
Beispiel: Das verwendete A4-Papierformat hat eine Druckbreite von 7,01 Zoll (=17,8 cm). Diese
ergibt sich aus 8,27 Zoll (=21 cm) bei einem linken und rechten Rand von jeweils 0,63 Zoll (=1.6
cm). Nun sollen in die 7,01 Zoll z.B. 90 Zeichen gedruckt werden:
      Schriftgröße 10 cpi bei 7 Zoll =  70 Zeichen
      Schriftgröße 12 cpi bei 7 Zoll =  84 Zeichen
      Schriftgröße 17 cpi bei 7 Zoll = 119 Zeichen
      Schriftgröße 20 cpi bei 7 Zoll = 140 Zeichen
Das Programm würde (bei 90 Zeichen pro Zeile) automatisch die Schriftgröße 17 cpi wählen.

08.1 Beschreibung:
Wie können Forschungsbereiche zusammengefasst werden?
Lösung:
a. Zielforschungsbereich (Datei -Forschungsbereich) wählen.
b. Verwaltung - Familien
c. Datei - Quellforschungsbereich (aus dem übernommen werden soll) wählen.
d. Bearbeiten - Kopieren.
e. [F10] - alle markieren
f. [F3]

09.1 Beschreibung:
Nach dem Programmstart erhalte ich die Meldung: run time error R6003 integer divide by 0
Problem:
Für die installierte GENprofi-Version ist Ihr Rechner zu schnell.
Lösung:
Bei einem Pentium II Prozessor (und höher) nur neuere GENprofi-Versionen einsetzen.

10.1 Beschreibung:
Ich habe einen neuen Rechner. Wie übertrage ich meine Daten?
Lösung:
1. Auf dem alten Rechner: Datei - Datensicherung - Datensicherung (für alle
Forschungsbereiche einzeln auf je eine Diskette) und zusätzlich: Datei - Datensicherung -
Systemeinstellungen sichern (für alle Forschungsbereiche zusammen auf eine Diskette).
Außerdem Lizenz-Datei aus Verzeichnis LIZENZ kopieren.
2. Bei den Disketten den Schreibschutz aktivieren.
3. Auf dem neuen Rechner: Forschungsbereich wählen (bzw. neu einrichten) Datei -
Datensicherung - Rücksicherung (mit entsprechender Sicherungsdiskette) und zusätzlich: Datei
- Datensicherung - Systemeinstellungen zurücksichern. Außerdem Lizenz-Datei in das
Verzeichnis LIZENZ kopieren.
WICHTIG: Das funktioniert nur, wenn das Programm wie auf dem alten Rechner (auf demselben
Laufwerk und im selben Verzeichnis des neuen Rechners) installiert wird!

11.1 Beschreibung:
Wie ändere ich die Kennbuchstaben eines Forschungsbereiches?
Lösung:
Datei - Datenpflege - Umsetzen des Datenbestandes auf einen anderen Forschungsbereich.
WICHTIG: Zuvor Datensicherung durchführen!!

12.1 Beschreibung:
Ich habe viele Personen mit einem falschen Konfessionszeichen (z.B. kt) erfasst. Muss ich alle
einzeln ändern?
Lösung:
Nein! Verwaltung - Konfession - Suchen kt - Datei - Konfession umbuchen - Auswahl der
richtigen Konfession.
Anmerkung: Es werden alle kt in die richtige Konfession umgebucht.

12.2 Beschreibung:
Ich habe den Familiennamen Beßmann in Bestmann umgebucht. In den Suchfeldern bleibt aber
der alte Name stehen, den ich nur durch Bearbeiten und Speichern des Datensatzes korrigieren
kann. Geht das nicht einfacher?
Lösung:
Ja! Datei - Datenpflege - Suchbegiffe Personen und Familien neu erstellen.

13.1 Beschreibung:
In der Personenverwaltung erhalte ich mit Doppelmausklick in der unteren Bildschirmzeile alle
verknüpften Personen angezeigt. In der Familienmaske funktioniert das aber nicht, obwohl dort
ein Verweis auf Trauzeugen ist.
Lösung:
Das ist so richtig! In der Personenmaske heißt die Funktion: Liste alle Personen auf, die mit der
Bezugsperson verbunden sind. In der Familienmaske wäre die analoge Formulierung: Liste alle
Familien auf, die mit der Bezugsfamilie verbunden sind. Um die Trauzeugen ebenfalls in die Liste
zu bekommen: Mausklick auf Ehemann oder Ehefrau - Personenverwaltung - Doppelklick in
untere Bildschirmzeile.

14.1 Beschreibung:
Hinter dem Sachgebietskennzeichen wird in der Bildschirmanzeige durch die Buchstaben B, Q
und C angezeigt, ob Texte im Sachgebiet erfasst wurden. Dies ist jedoch bei Berufen, Titeln
und Orten nicht der Fall.
Lösung:
Ein Hinweis auf einen Bemerkungstext bei Berufen, Titeln und Orten wäre nicht eindeutig, weil
alle Sachgebiete desselben Typs zusammengestellt und angezeigt werden.

15.1 Beschreibung:
Nach Programmaufruf erhalte ich die Meldung: Stukturfehler Datenbank - Dateioptimierung und
komme nicht weiter.
Lösung:
Datei - Datenpflege - Dateioptimierung. Dann werden die Strukturen erneuert, und Sie können
weiterarbeiten (diese Dateioptimierung sollte regelmäßig durchgeführt werden, um gelöschte
Datensätze endgültig zu entfernen).

16.1 Beschreibung:
Das Programm nimmt die Lizenz nicht an. Was ist zu tun?
Lösung:
Tatsache ist, dass bei penibler Eingabe aller Lizenzdaten die Lizenz angenommen wird! Das
Programm erwartet allerdings eine äußerst exakte Dateneingabe (mit Leerzeichen, Bindestrichen
und Groß/Kleinschreibung).

17.1 Beschreibung:
Ich verwalte einen großen Datenbestand. Die integrierte Sicherung wird jedoch nur auf einer
Diskette durchgeführt. Werden wirklich alle Daten auf dieser Diskette gespeichert?
Lösung:
Die Daten werden standardmäßig mit Hilfe des Public Domain Programms LHarc komprimiert und
gesichert. Es ist durchaus möglich, dass 5000 komprimierte Datensätze auf einer Diskette Platz
haben.

17.2 Beschreibung:
Die Datensicherung passt nicht mehr auf eine Diskette, und die integrierte Sicherung bricht ab.
Wie kann ich meine Daten sichern?
Lösung:
Sie müssen ein anders Sicherungsprogramm verwenden, das die Sicherung auf mehrere
Disketten verteilt (z.B. PKZIP und RAR, die auf der Programm CD mitgeliefert werden).
Installationsanleitung PKZIP:
1. Kopieren Sie das Programm pk202g.exe von der Programm CD aus dem Verzeichnis
TOOLS\PACKER in ein Verzeichis (z.B. XX).
2. Nach Aufruf der sich automatisch entspannenden Datei werden etliche Dateien erzeugt.
3. Kopieren Sie davon die Dateien pkzip.exe und pkunzip.exe in das Verzeichnis \GP.
4. Datei - Programm-Einstellungen - Datensicherung - Datensicherung auf Laufwerk A: mit
PKZIP (ab sofort wird die Sicherung über PKZIP durchgeführt).
Installationsanleitung RAR:
1. Kopieren Sie das Programm rar1_53d.exe von der Programm CD aus dem Verzeichnis
TOOLS\PACKER in ein Verzeichis (z.B. XX).
2. Nach Aufruf der sich automatisch entspannenden Datei werden etliche Dateien erzeugt.
3. Kopieren Sie davon die Dateien rar.exe und unrar.exe in das Verzeichnis \GP.
4. Datei - Programm-Einstellungen - Datensicherung - Datensicherung auf Laufwerk A: mit RAR
(ab sofort wird die Sicherung über RAR durchgeführt).
HINWEIS: Es handelt sich bei den beiden Programmen um SHAREWARE = Programme mit i.d.R.
vollem Leistungsumfang, der Ihnen zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Eine
dauerhafte Nutzung bedarf einer Registrierung und Entrichtung einer Lizenzgebühr beim
Hersteller. Bitte beachten Sie die Hinweise, die den Shareware-Programmen in elektronischer
Form beiliegen (z.B. nach Entspannen in XX).

18.1 Beschreibung:
Wie werden Personenlisten und Familienlisten gedruckt?
Lösung:
Verwaltung - Personen - Suchen - z.B. Standardsuche - Einschränken (z.B. Nachname
Bestmann) - Eine Trefferliste erscheint - [F10] - Liste der selektierten Personen -
Ausgabevariante (Eine Familienliste wird analog erstellt).

19.1 Beschreibung:
Wie kann ich Daten mit anderen GENprofi Anwendern austauschen?
Problem:
Die Daten der Forscherkollegen überschreiben meine eigenen Daten.
Lösung:
Ein Datenaustausch muss strategisch geplant werden: Grundsätzlich sollten sich die GENprofi
Anwender nur Daten für die Forschungsbereiche Z0 bis ZZ zusenden (und für die eigenen
Bereiche bedingungslos meiden)! Außerdem sollten die am Austausch beteiligten Anwender ihr
GENprofi Programm im gleichen Verzeichnis (GP) installiert haben.

20.1 Beschreibung:
Wie erstelle ich eine Liste aller männlichen Nachfahren? Bei Ausgabe - Nachfahrenlisten -
Nachfahrenlisten nach Stämmen werden immer alle Familien mit erfasst, also auch die Familien
der verheirateten Töchter.
Lösung:
Verwaltung - Personen - (Proband wählen) - Ausgabe - Nachfahrenlisten - Nachfahrenlisten
nach Stämmen - Umfang (voreingestellt A = alle Nachfahren) - [F2] - M nur männliche
Nachfahren - usw.